Ganz entspannt im Wyberspace
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| Presse - zur zamir & zagreb diary |
Bislang war die Welt der Computer-Netze eine Männer-Domäne. Mit den bekannten Folgen: rüde Sitten, dumme Sprüche, jede Menge Jungs-Spielereien. Doch das könnte sich jetzt ändern. Immer mehr Netz-Werkerinnen machen den Cyberspace zu einem Ort mit Stil
Von Peter Praschl
Männer lieben das Internet. Es erledigt die Jobs, zu denen sie zu faul oder zu feige sind, und es verschafft ihnen eine prima Ausrede für mysteriöse Insider-Kürzel wie "FTP" oder "TCP/IP". Mit seiner Hilfe können sie vorn Schreibtisch aus in Datenbänken stöbern, Pizzas bestellen, Roboter steuern, Brüste beglotzen, Konten bewegen und Fremde beflegeln, ohne je auch nur mit einem verstörend leibhaftigen Menschen Kontakt aufnehmen zu müssen - es sei denn, mit dein noch genialeren Experten am anderen Ende der Nothilfe-Hotline.
FoeBuD e.V. · Marktstraße 18 · D-33602 Bielefeld
http(s)://www.foebud.org · foebud@bionic.zerberus.de
Außerdem, und das ist das Beste darin, katapultiert uns das Internet
direkt in die Zukunft. Sagt jedenfalls Bill Gates und der ist mit
seinen Visionen immerhin zum reichsten Milchbu bi des Planeten
geworden. Das beeindruckt Männer immer. Frauen sind da anders. Die
meisten jedenfalls. Sie bilden sich ein, Technik sei bestenfalls bequem
und nützlich, aber keiner Leidenschaft wert. Und sie stellen
unangenehme Fragen, bei deren Beantwortung Fortschrittsapostel leicht
zu stottern beginnen.
Männer lieben Maschinen und träu men von einer Datenautobahn, auf der
sie rasen können Frauen lieben Menschen und wünschen sich Einen
"globalen Dorfbrunnen".
Welchen Sinn macht es, fragen sie zum Beispiel, sich mittels Internet
aus einem kalifornischen Rechner ein Musikvideo herunterzuladen, wenn
es sowieso den ganzen Tag auf MTV läuft? Wieso per Mausklick einen
Hunderte Kilometer entfernten "Telegarden" wässern, dessen Blumen man
nicht riechen kann? Und warum soll man sich mit Menschen im Cyberspace
treffen statt in der Kneipe oder beim Kaffeeklatsch? Wozu der ganze
Krern pel? Bloß, weil er angesagt ist? Rena Tangens ist so jemand. Das
modische Gerede von den Datenautobahnen macht sie bockig. "Auf
Autobahnen geht es immer nur vorwärts", ätzt sie, "Radfahrer und
Fußgänger dürfen nicht rauf, und es gibt kaum Abzweigungen, dafür viel
Kahlschlag und Umweltverschmutzung.
Ihre Vision von der Cyber-Zukunft ist menschenfreundlicher: Tangens
träumt von einem "globalen Dorfbrunnen", zu dem die Menschen kommen, um
ihre Sorgen zu teilen, ihr Wissen auszutauschen, ihre Angelegenheiten
zu verhandeln; Bürgernetze als Rückeroberung einer langst
verlorengegangenen Öffentlichkeit. Irn geräumigen Keller ihrer
Bielefelder Wohnung plätschert und sprudelt dieser Dorfbrun nen schon.
Fein säuberlich in ein Sperrholzregal geschichtet stehen hier die
Rechner, durch die die Datenströme der //BIONIC-Mailbox fließen, die
Tangens und ihr Freund "padeluun" Jahre vor dem Intenet-Fieber
gegründet haben. Wer für 15 Mark im Monat zum //BIONIC-Mitglied wird,
hat Zutritt zu einem raren Kommunikationsparadies. In den öffentlichen
Foren, "Bretter" genannt, diskutieren Hunderte von Menschen über alles,
was ihnen am Herzen liegt: über SPD und Umweltschutz, Frauenfragen und
Wissenschaft Gott und die Weit - und ganz ohne die forschen Manieren,
die im Internet so häufig nerven.
Schon gar nicht sollen die leisen Stimmen jener verloren gehen, die
sonst nichts zu sagen haben: Einer der Rechner im //BIONIC-Keller ist
der Hauptknotenpunkt von "ZaMir" einem über-regionalen Computernetz im
ehemaligen Jugoslawien, dessen Name "für den Frieden" bedeutet. Mit
seiner Hilfe konnten all die Kriegsjahre hindurch Privatpersonen und
Organisationen über die Fronten und Schützengräben hinweg Nachrichten
austauschen, SuchMeldungen etwa, Hilfsaufrufe oder unzensierte
Augenzeugenberichte. Weil die einander bekriegenden Regimes ihre Post
und Telefonverbindungen zueinander größtenteils gekappt haben, läuft
der Bürger-Verkehr nun eben über Bielefeld: elektronische Kommunikation
als gesellschaftliche Notwehr.
Die Arbeit, die Tangens macht, hat wenig zu tun mit dem Medien-Hype,
der uns tagtäglich um die Ohren geschlagen Wird. Trendsurfer die an
coolen Designs oder abgefahrenen Videos interessiert sind, werden von
//BIONIC vermutlich enttäuscht sein. Hier gibt es gute alte Wörter,
weiß auf blauem Grund. Das wunderbare Zagreb-Tagebuch des holländischen
Friedensaktivisten Wam Kat etwa statt der miauenden Katze bei Clintons.
Low-Tech, sagt Tangens: "Wir wollen keine elektronischen
Umweltverschmutzer sein, keine Ressourcen vergeuden, die
Telefonleitungen nicht mit Datenmüll verstopfen *
"Der betont reduktive Ansatz ist die pure Menschenfreundlichkeit.
Die nicht so ganz raffinierten technischen Standards von //BIONIC
ermöglichen es auch Leuten ohne teure Geräte und ständig verfügbare
Leitungen, an der Kommunikation teilzunehmen. Dabei kann Tangens auch
an ders. Wenn es drauf ankommt, singt sie den ganzen Techno-Jargon im
Schlaf. Im Verein "FoeBuD", der zu //BIONIC gehört, versammelt sich ein
Gutteil der europäischen Häcker- und Häcksen-Elite, und alle paar
Wochen halten bei "Public domain"- Veranstaltungen illustre Experten
Vorträge über Datenschutz, "künstliche Dummheit" oder die Gefühlswelt
von Computern, zu denen Interessierte schon mal ein paar hundert
Kilometer anreisen.
Wenn es in der Netz-Kultur bislang nur wenige Frauen wie Tangens gibt,
liegt das daran, daß sie sich oft so willkommen fühlen wie ein
Systernabsturz. Die Massenmedien suchen im Netz den Nervenkitzel und
berichten mit Vorliebe über Kinderpornos, Bombenbauanleitungen und
Neonazis - was Frauen garantiert nicht anregend finden. Und die
Internet-Fachblätter sind ein klares Männer-Ding: ausführliche
Testberichte über superschnelle Modems und hochleistungsfähige
Programme, Portraits von Cyber-Freaks, denen man ansieht, daß sie im
wirklichen Leben jede Menge Probleme haben, marktschreierische Verweise
auf "irre" Internet-Adressen, unter denen man dann kalifornische
KaffeeMaschinen oder Anna-Nicole-Smith-Fanclubs findet.
Tatsächlich ist das Netz-Land ein Refugium für wuchernden
Männerschwachsinn und Ungezogenheiten, die sie sich im wirklichen Leben
kaum noch leisten können, ohne Streß zu bekommen. In den "Newsgroups"
etwa, den Diskussionsforen des World Wide Web, sind es immer die Kerle,
die das große Wort führen, ellenlange Traktate zu noch so kleinen
Problemen absondern, sich in haarspalterischen Diskussions-Schlachten
verzetteln und unwirsch reagieren, wenn Neulinge ihre Anfängerfragen
stellen. Frauen sind diplomatischer, fragen nach, sprechen auch schon
mal über ihre Gefühle - und werden dafür immer wieder mal angebaggert,
auch wenn sie vor einem Bildschirm am anderen Ende der Welt sitzen.
Wieviele Frauen sich trotz allem im Cyberspace bewegen, weiß niemand
genau, da die Netze rasant wachsen und ihres dezentralen Charakters
wegen statistisch nur schwer zu vermessen sind. Während neuere
US-Untersuchungen den Anteil der Userinnen mit 15 bis 30 Prozent
beziffern und bei den Neuzugängen sogar einen Frauenüberschuß
konstatieren, sieht es in Deutschland wesentlich trister aus. Eine
jüngst an der Uni Trier entstandene Studie veranschlagt den Anteil der
weiblichen "Datenreisenden" in deutschen Netzen mit kläglichen vier
Prozent - wobei aber berücksichtigt werden muß, daß viele Frauen unter
ihren geschlechtsneutralen Initialen online gehen, um sich Generve mit
Männern zu ersparen.
Von akademischen und feministischen Netz-Adressen abgesehen, gibt es in
Deutschland noch nicht allzuviel Angebote, die speziell für Frauen von
Interesse sein könnten. Die paar Pionierinnen, die in den deutschen
Netzen werken, haben ihr Handwerk oft in den USA gelernt, wie die
evangelische "Online-Pfarrerin" Melanie Graffam-Minkus die von München
aus elektronische Seelsorge betreibt. In Amerika sei das längst üblich,
erzählt sie, und verweist auf einschlägige religiöse Cyber-Dienste wie
"Ask Your Rabbi".
In den USA dagegen hat das vormals reichlich testosteronhaltige
Internet erfreulicherweise schon eine kräftige Östrogen- Injektion
bekommen. Eigene Frauennetze wie "Women's Ware'' oder "Virtual
Sisterhood" versorgen ihre Userinnen mit Nachrichten, Datenbanken und
Expertinnentips oder verschaffen direkten Zugang zu großen
Frauenkonferenzen wie ver gangenen Herbst in Peking.
Wissenschaftlerinnen finden ebenso ihre Diskussionsforen wie
Einhandseglerlinnen ihre Women's Sport Pages; Modesüchtige können bei
Fashion Net die neuesten Kollektionen begutachten, Krebs-Patientinnen
in Cyber-Selb hilfegruppen Mut schöpfen auch über-gewichtige Lesben
finden hinreißenden Zuspruch, bei "Fat Girl" aus San Francisco. Für
rebellischen Humor sorgen Cybergirl-E-Zines wie "Foxy!" mit hilfreichen
Listen a la "Zehn gute Gründe, um das Arschloch endlich
sitzenzulassen". Und brüllkomische Erotik-Sites wie "FemmeWorld" nehmen
die auf dem Netz so häufig vor sich hin pubertierenden Phantasien von
College-Knaben auf die Schippe und malen sich lüstern sexy Matriarchate
aus.
Längst auch haben die amerikanischen Netsurferinnen Vorbilder - die
legendäre Häckse Jude Milhon etwa, in der Szene bloß "St. Jude"
genannt. Seit 1967 knackt sie Programme, 1973 war sie dabei, als in
Berkeley das erste öffentliche Netz gegründet wurde, und nie hat sie
daran gezweifelt, daß der Cyberspace, in dem alles nur auf Worte, auf
Witz und Intelligenz ankommt, den Frauen die Chance bietet, die vom
Sexismus gezogenen Grenzen zu überschreiten. "Girls need modems",
lautet ihr Credo, das sie mit poetischer Verve verficht: "Online kannst
du lernen, furchtlos zu werden, du kannst es dir leisten, kühn zu sein.
Das Netz nimmt dir sogar deine Stimme: Und wenn du nichts hast, hast du
auch nichts zu verlieren. Du kannst sogar das Unerhörteste tun: einfach
ehrlich sein."
Selbstverständlich finden sich gute Gründe dafür, solchen
Modemokratie-Visionen ge genüber skeptisch zu bleiben - und sei es nur
der, daß Mut sich nicht einfach so beschließen läßt. Fest steht aber:
Wer sich nicht beizeiten mit den neuen Informationstechnologien
auseinan dersetzt, wird von der Entwicklung überrollt werden und begibt
sich der Chance, sie mitzugestalten.
So die pragmatische Position von Silke Faubel, Co-Leiterin des Berliner
FrauenComputer-Zentrums und Systembetreiberin der Frauenmailbox "FemNet
Berlin". In ihren Einführungskursen nimmt sie Frauen - vor allem
solchen, die nach Kinderpause oder Scheidung wieder ins Berufsleben
einsteigen wogen - die Scheu vor angeblich dummen Fragen und der
vermeintlich undurchschaubaren Technik. "Viele, die zu uns kommen,
wollen erst mal ängstlich wissen, ob sie auch wirklich nichts
kaputtmachen können. Dann lasse ich sie mit beiden Händen auf die
Tastatur trommeln und schraube die Rechner auœ" Faubel, in ihrem
Vorleben Soziologin, gibt viel auf die emanzipatorischen Potentiale,
die in den Computer-Netzen stecken - gerade auch für Frauen, die keiner
technologischen oder gesellschaftlichen Avantgarde angehören oder auf
dem flachen Land leben, wie die berühmte ¯Hausfrau und Mutter", die
sich im Internet ein elektronisches Fenster zur Welt aufstoßen und ihre
Isolation ein wenig aufknacken könnte. "FernNet", ein bundesweiter
Zusammenschluß von Frauen-Mailboxen, bietet dazu eine nicht-sexistische
Gelegenheit - und darüber hinaus Zugang zu diversen anderen Netzen, was
jeden Nischen-Verdacht erledigen dürfte.
Wie Faubel wollen auch die Künstlerin Catherine Lutz-Walthard und die
Soziologin Bettina Lehmann die Frauen dort abholen, wo sie sind. Im
Auftrag von drei Schweizer Gleichstellungsbehörden haben die beiden die
CD-Rom "ProNet" gestaltet. Die beste Interriet-Einführung, die im
deutschsprachigen Raum zu haben ist, erlaubt es Frauen (und nicht nur
ihnen), sich in einer Art Trockentraining das Basis-Wissen für das
Netsurfen anzueignen. In bestens kommentierten Simulationen lemt man
unter anderem, wie man E-mails verschickt oder irn globalen
Datendschungel recherchiert, ein Glossar erläutert die Fachbegriffe,
ohne weitere Verwirrung zu stiften, und ein Diskussionsforum versammelt
hilfreiche Argumente zu häufig angstbesetzten Themen wie Pornographie
oder Datensicherheit. Dazu gibt es ein gutes Dutzend Interviews mit
Netz-Werkerinnen wie der über 60jährigen Baslerin Nelly
Meyer-Fankhauser, die per Internet ein Ein- Frau-Unternehmen betreibt,
oder der New Yorkerin Kathryn Turnipseed, die aus einer hochbezahlten
Wall-Street-Karriere desertierte, um in Zagreb die "Electronic Witches"
zu gründen, eine Gruppe, die Frauen im ehemaligen Jugoslawien den
Umgang mit elektronischer Kommunikation beibringt. Das Erstaunlichste
an "ProNet" ist, daß es sich um eine staatlich geförderte Initiative
handelt, die Frauen für den "Wandel von der Industrie- und
Dienstleistungsgesellschaft zu weltweiten Informationsgemeinschaften"
qualifizieren will - ein Vorhaben, das deutschen Politikern eher selten
in den Sinn kommt. Zukunft hin, Informationsgesellschaft her: Der
Computer ist die persönlichste, die intimste Maschine, die die
Menschheit je erfunden hat. Jede elektronische Schaltung ein Gedanke,
jedes Bit ein Gefühl, in jedem Chip abertausende Synapsen, Kaskaden von
Ideen. Elisa Rose hat das schon immer gewußt. Für sie waren Computer
nie kalte Kästen, sondern eher so etwas wie die zeitgemäße Form von
Kirchenfenstern. "Die letzte analoge Kunst" , sagt sie, die "das Spiel
von Licht und Geist" in Gang zu setzen verstand '
Einst hat sie Mode bei Karl Lagerfeld studiert; nicht übel, aber es war
damit verbunden, daß sie mit Scheren in den Stoff hineinschneiden
mußte, jede Kreation ein Akt der Gewalt. Im immateriellen Raum des
Cyberspace kann sie nun ihre Gedanken, Ästhetiken aus dem übervollen
Kopf auslagern, ohne daß das Material vor Schmerzen schreit.
Gemeinsam mit ihrem Freund Gary Danner betreibt sie seit acht Jahren,
zuerst in Wien, ab 1991 in Frankfurt, die "Station Rose", ein reges
Kraftwerk der internationaten Multimedia-Kunst. Mit einem imponierenden
Produktionsausstoß arbeiten Rose und Danner an Intelligent Techno,
multimedialen Performances, Public Brain Sessions, CD-Roms - und an der
Einrichtung ihres virtuellen Heims im Cyberspace. Wer ihre
Internet-Homepage anklickt, stößt auf Bildergalerien und
Videoclip-Archive, kann sich Techno-Endlosschleifen -auf den eigenen
Computer laden oder sich in Videokonferenzen einloggen, interaktive
"Late Night Shows".
In der analogen Welt bewegt sich das "Station Rose"-Paar nur noch
seiten. Dafür ist der Ver kehr mit den Netizens, den Bürgern der
Netz-Welt, um so intensiver: kleine Aufmunterungen für den krebskranken
Psychedelik- Pionier Tim Leary, luzide Gespräche mit dein
Virtual-Community-Gui-u Howard S. Rheingold, Online-Meetings mit
Japanerinnen und Freaks im tiefsten Texas, eine nette Gemeinde, deren
Mitglieder eben über den Planeten verstreut sind anstatt in eine Kneipe
gepackt. Die Sorte Leben, die Elisa Rose sich angewöhnt hat, nennt sie
"digital bohemian lifestyle". Alles, was sie tut, hat sie auch schon
früher im Underground der analogen Welt getan: die Nächte durchmachen,
Partys feiern, endlos mit Freunden reden, Ekstasen produzieren, Drogen
nehmen. Bloß, daß sie dazu jetzt keinen Fuß mehr aus ihrer Wohnung tun
muß und "digital ecstasv" nimmt, was sowieso besser kommt. Der Computer
ist in diesem Leben mehr als etwas so Schnödes wie ein Werkzeug: Er ist
die beste Stimulanz. Es nervt sie ganz fürchterlich, daß Menschen nur
zehn Prozent ihrer Gehirnkapazitäten nützen; sie will alles, und das
will sie von ihren Maschinen lernen. Multi-Tasking. Mehrere Programme
gleichzeitig laufen lassen. Alles mit allein vernetzen und gucken, was
geschieht. Schnell sein. Flüssig werden wie der Datenstrom. "Ich bin
kein 'material girl'", lacht sie, "ich bin eine digitale Frau."
Amica
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